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Hobo Teil VI

Hallo Peter und Hobo - Erschaffende,
Peter, vielen Dank für die Gratulation auf Seite 65, sie ist berechtigt! großes Grinsen
Nun kann ich vermelden, bereits Signale empfangen zu können fröhlich

Das Mischermodul ist gerade fertig geworden und "funzte". Wenn ich in die Primärwicklung von Tr2 ein Signal einspeise, kann ich es sauber hören. Das macht richtig Spaß!

Das Wickeln der "Schweinenasen" ist einfacher als es beim ersten Blick auschaut. Für die 6 Windungen reichen 15 cm Draht locker aus. Ich habe eine etwas andere Wickeltechnologie verwendet, die etwas weniger die Gefahr in sich birgt, die Drahtisolation zu verletzen:
Dazu falte ich den Draht in der Mitte mit einer Biegung von etwa 2 mm und stecke beide Drähtseite durch je ein Loch des Doppellochkernes. Damit ist die erste Windung fertig. Dann werden die Drahtenden jeweils durch das andere Loch zurückgezogent, Windung zwei ist fertig. Das wird so oft gemacht, bis 6 (bzw 3) Windungen komplett sind.

Anbei wie gewohnt Bilder von meinem Aufbau. Wegen der nach meinem Geschmack besseren Optik, habe ich R1 (Miniaturwiderstand) von der Lötseite bestückt. Der obere Anschluß von Dr1 wird so weit gekürzt, daß er gerade noch nicht auf der Lötseite durch die Leiterplatte guckt und von oben mit etwas Zinn verlötet. Das Zinn darf auf dem Lötpad der Lötseite noch keinen "Huckel" bilden. Dann wird R1 von der Rückseite flach aufgelötet (eventuell als "Abstandshalter" einen Papierstreifen unter legen).

Mit dem Oszi kann man sehr schön die Schaltsignale für die Analogschalter überprüfen. Sie sind bei mir schön symetrisch.

Leider habe ich keine Fotolampe, daher sind meine Bilder immer nicht optimal ausgeleuchtet, aber man kann sicher ganz gut die Details erkennen. Augenzwinkern

73 an alle, die bereits am Löten sind, de Dietmar, DL2BZE

Hobo Teil VII

Hallo Hobogemeinde,

nachdem der Empfänger schon mal empfängt, habe ich schon ein wenig reingehört, mit Antenne aber noch ohne jegliche Vorselektion. cool Also man hört bereits einiges, CW, SSB und recht sauber auch BC. Es sind allerdings noch etliche Mischprodukte (das DDS Signal ist ja noch ungefiltert) und alles was die Antenne so her gibt zu hören. Spiegelwellen kommen genau so gut rein wie das eigentliche Band, welches ich hören möchte.

Funktionsprobe von Mischer bis NF voll bestanden! Man mag gar nicht mehr aufhören. fröhlich
Die Antenne wird am zweckmäßigsten an Pin 11 und 12 der unbestückten HF Stufe eingespeist, denn von hier geht es erdfrei auf die Eingangswicklung von Tr.2 im RX Mischer.

Aber dann kam doch die Neugierde in mir durch Freude , wie sieht die Selektion der ZF - Filter aus?
Mein Wobbelsignal habe ich ganz brutal parallel zum Schwingkreis von Fi 1 angeschlossen (-50 dBm) und der Detektor wurde einfach an Punkt 4 und 2 von L2 des ZF - Verstärkers angeklemmt. Somit habe ich die Quarzfilter unabhängig von der Impedanz meiner Meßmiemik sauber in der Messung mit drin.
Bei dem gewählten Pegel tritt noch keine Begrenzung des Signals ein.

Was soll ich sagen, ich war richtig erstaunt was für schöne Kurven Peter & Peter jeweils aus den 4 Quarzen und ohne jegliche Abgleichelemente (abgesehen von den relativ breiten ZF Spulen-Filtern) zauberten. Das spricht für eine sehr gute Selektion der Quarze und eine ausgezeichnete Dimensionierung!
Die Welligkeit der SSB Filterkurve liegt bei knapp 4 dB, damit sollte man leben können. Wer unbedingt mag könnte durch Verändern der Anpassungen noch etwas rauskitzeln, die SSB Stationen die ich schon gehört habe, waren super aufzunehmen und hören sich bereits sehr gut an.

Aber macht Euch selber ein Bild von den Messergebnissen - sie sprechen für sich!smile
Die Bilder 1 und 2 zeigen das CW Filter, 2 und 4 das SSB Filter, jeweils mit anderer Darstellungsbreite (Den Wert von Sp: durch 10 teilen, dann hat man die Einteilung / Kästchen)

73 de Dietmar, DL2BZE

Hobo Teil VIII

Hallo Hobo-Freunde,

man hört hier kaum etwas von Euren Baufortschritten? Kleine Zwischenberichte und Erfahrungen sind doch immer gerne gesehen und sollten Ansporn für all jene sein, die auch am Basteln sind.
Gibt es keine Fragen, keine Probleme und auch keine Teilerfolge???

Gratulation Rolf zum 1. Hobo QSO!
Hast Du die Möglichkeit einige Messwerte beizusteuern und gab es irgendwelche Klippen, auf die Du hinweisen könntest?

Ich hätte zwei Dinge zur Baugruppe 10 zu erwähnen:
Peter hat ja auf die Besonderheit mit den Kapazitätsdioden hingewiesen. Wer ein wenig Geschick im Umgang mit kleinen fummligen Teilen hat kann ja einmal meine Variante ausprobieren:
Die Diodenbeine habe ich straff am Gehäuse entlang zur Unterseite abgewinkelt und die schmaleren Anschlussenden um 90° im Abstand von 2,5 mm umgebogen. Auf dem Bild ist das sicher zu erkennen.
Die Dioden werden dann flach auf die Platine aufgesetzt, die umgebogenen Anschlüsse werden knapp durch die Lötaugen reichen. Es wird nur soviel Zinn genommen, dass die Lötbohrung gerade so gefüllt ist, da ansonsten das Lötzinn sich am oben liegenden Diodenanschluss auf der Bestückungsseite zu sehr ausbreiten würde.

Beim Testen meines Preselektors konnte ich die 200 kHz des 40 m Bandes nicht ganz überstreichen. Die Variation der Abstimmspannung betrug 3,37 V … 8 V. Es musste also das Spannungsteilerverhältnis von P1 und R10 auf der Frontplatte angepasst werden. Der Grund bei mir war, dass das 10 kOhm Poti P1 nur 9,2 kOhm aufweist. In solchen Fällen ist R10 auf den nächst kleineren Normwert (6,2 kOhm oder 5,6 kOhm) zu verändern. Nun betrug mein Abstimmbereich etwa 3,2 … 8 V.
Der Preselektor ist zwar relativ breit, aber seine Wirksamkeit ist deutlich hörbar! Der TX-Preselektor kann beispielsweise mit einem NWT sehr gut überprüft werden, da er auf 50 Ohm angepasst ist.

73 de Dietmar, DL2BZE

Hobo Teil IX

Hallo Hobby Hobo'er,
vor ESD sollte man keine übertriebene Furcht haben, ich halte es da so wie Harry fröhlich

Eine ordentliche Lötstation sollte es schon sein. Erdungsmatte und Erdungsband schaden zwar nicht, sind aber bei unseren Bauteilen nicht zwingend nötig. Bei GaS FET's sähe das dann schon kritischer aus.

So, nun habe ich die BG 11 fertig und auch gleich mal ein wenig daran rumgemessen. Leider ist Peter immer etwas sparsam mit Spannungs und Stromangaben. Meine BG 11 zieht 80 mA Strom und die Spannungen an den Emittern liegen bei etwas über 1,6 V. Wenn dem so ist, dann dürfte die Baugruppe zumindest gleichstrommäßig in Ordnung sein. (gemessen bei Ub = 8 V)
Der Frequenzgang verläuft super flach! Bei 71 MHz habe ich einen Abfall der Vertärkung von 1 dB. Ab 1 MHz hat beträgt die Verstärkung um die 24 dB. Bei 7 MHz habe ich 24,5 dB und bei einer Ansteuerung von -30 dBm ist der Pegelabstand zur 1. Oberwelle - 50 dBc und zur 3. Oberwelle -54 dBc. (kann aber auch schon was vom Generator sein, habe ich nicht extra nachgemessen Freude ) Versuche mit Transistoren unterschiedlicher Fabrikate und Chargen zeigten nur sehr geringe Schwankungen der Vertstärkung, das spricht für eine ausgewogene Dimensionierung der Gegenkopplung!

Anbei wieder ein Bildchen von meiner Version mit SMD Bestückung. Die Rückseite müsste ja bei Allen so ähnlich aussehen.

73 und weiterhin fröhliches Löten de Dietmar, DL2BZE

Hobo Teil X

Hallo in die Hobo Szene,

Meine BG 10 ist nun komplett fertig - schwitz!
Also auch wenn es manchmal einen anderen Eindruck erweckt, auch bei mir schleichen sich gelegentlich Fehler ein, allerdings immer nur selber fabrizierte

Da hilft nur ruhig bleiben. Nicht auf Krampf nach langer Bastelsession weitermachen - auch mal abschalten, nochmal das Handbuch lesen oder die Hinweise aus dem Forum nachlesen.
Dann überlegen, wie kann ich den Fehler eingrenzen? Der Hobo wird ja "von hinten nach vorne" aufgebaut. Oft hilft an der vorhergehenden Stufe nochmals ein Signal anlegen und langsam vortasten. Im Fall der Selektion in der BG 10 würde ich C21 und C19 ausbauen und eine Verbindung von Pin 20 und dem offenen C14 herstellen. Der Schwingkreis Fi3 /C13 muß sich eindeutig abgleichen lassen. Frank, hat die Spule noch Durchgang?
Mir ist bei Fi4 folgendes passiert: Ich habe auch kein Maximum finden können und drehe die Abstimmkappe immer weiter hinein. Dabei bin ich dann so tief gekommen, dass das Ferritmaterial ganz unten ein Drähtchen abgeschert hat. Ärgerlich! Da half nur das Filter auszubauen und neu zu wickeln. Das Filter ist sogar ziemlich heil geblieben. geschockt Es ist ratsam, die nicht belegten Stifte der Filter zunächst nicht anzulöten.
Wenn man nicht ganz sicher ist, ob die Spule nicht einen Windungsschluß hat, kann man alle Bauteile um die Spule herum nochmals auslöten und mit dem LC Meter die eingebaute Spule mit kurzen Drähtchen überprüfen. Bei der 40m Variante sollte die Induktivität bei etwa 4,8 µH liegen. Die Größenordnung ist wichtig, der Abgleichbereich ist recht groß.

Zum Einlöten der Stifte in BG 6 bzw 5: Das ist in der Tat etwas fitzlig! Abhilfe wenn es nicht klappen will: Zunächst nur die äußeren Stife einlöten und dann nach und nach die anderen Stifte. Alle auf einmal ist schwieriger als Mikado zu spielen Freude

Nur Mut, jede Klippe lässt sich umschiffen Augenzwinkern

73 de Dietmar, DL2BZE

Weiter mit dem nächsten Teil des Bauberichtes

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