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Eine Zusammenfassung der Berichte von Dietmar, DL2BZE aus dem QRPforum. Original zu lesen im Forum unter :

Baufortschritte und Fehlerteufelchen

Hallo Peter und Hobolinge,
mein Display zeigt schon etwas an - der Bauabschnitt 2 ist fertig fröhlich

Ich habe im Handbuch kleinere Fehlerchen entdeckt und mir einige Notizen dazu gemach. Peter, wie wollen wir es handhaben, möchtest Du die Handbuchfehler (hört sich gröber an als es ist, es sind eher Fehlerchen, bislang nichts gravierendes) per Mail gemeldet haben oder wollen wir sie gleich im Forum zum selberkorrigieren reinstellen?

Beim Aufbau streng nach Baumappe bin ich auf kleine Stolperstellen gestoßen, die bei anderen Bastelfreunden eventuell zu Problemen führen könnten.

So passt die Mikrofonbuchse nicht "saugend" in die vorgesehenen Bohrlöcher. Stift 8 und 1 sollten etwa 0,3 mm weiter auseinandergespreitz werden, dann bekommt man die Buchse unter vorsichtigem aber kräftigen Druck ein wenig in die Bohrungen gepresst. Um die Buchse bis zum Anschlag auf die Leiterplatte setzen zu können habe ich eine M12 Mutter auf die Lötseite gelegt, so daß die Lötstifte der Microbuchse im Inneren der Mutter frei standen. Dann habe ich die Buchse und die Mutter im Schraubstock vorsichtig zusammengedrückt. damit die Lötstifte der Buchse sich in die Bohrlöcher "reinformen" konnten. Aber keine Gewalt anwenden!!!
Das Material ließ sich etwas schlechter löten, hier half nur viel Kolofonium und ein heißer Lötkolben.
Die untern 5 Stifte müssen etwas abgeflacht werden, damit die Grundleiterplatte nicht an deren Kontakte anstößt. Ich habe einfach mit einem Dremel eine kleine Trennscheibe angesetzt.
Auf Seite 30 des Handbuche ist im Bild zu sehen, daß die Buchse nicht bis zum Anschlag eingesetzt ist. Wenn das so gedacht ist, wäre ein entsprechender Hinweis im Text ganz wichtig, und dann sind meine Hinweise natürlich nichtig.

Wichtig: Wenn die Befestigungsmutter mit der Unterlegscheibe von hinten auf die Mikrobuchse aufgeschraubt ist, sollte man sie vor dem Einlöten abschrauben cool

Peter, dem Bausatz sind kleine Adapterplatinen beigelegt, diese werden in der Baumappe aber nicht beschrieben (oder ich habe es überlesen). Ein kleines Foto, wie das dann gedacht ist, wäre hilfreich. Sind die entsprechenden Buchsen und Steckerstifte ausreichend mitgeliefert? Nachgezählt habe ich noch nicht.

Für den Test der BG1 habe ich mal die Stromaufnahme gemessen: es sind bei 13,5 V Betriebsspannung 14 mA. Das ist nur der Eigenstrombedarf der Spannungsregler, kann aber je nach Hersteller der Regler leicht schwanken.

Am liebsten würde ich gleich weiterbasteln, aber es wird langsam hell draußen großes Grinsen

73 und viel Bastelspaß beim Hobobau de Dietmar, DL2BZE

Hobo Teil II

der Hobobau macht süchtig! Augenzwinkern
Der Bauabschnitt Stromversorgung (1), Anzeige-Frontplatte (2), Rx-NF-Verstärker (3) und Steuerung (4) sind bei mir nun fertig. Bislang lief alles wie ein "Länderspiel". Baustufe 3 + 4 zeigten absolut keine Besonderheiten. Es funktionierte wie erwartet. Ein wenig gegrübelt hatte ich, weil der Mithörton relativ leise ist. Die Kontrolle der Signale am Mithörgenerator (wo ein sägezahnförmiges Signal erzeugt wird) sah normal aus. Es ist jedoch ein recht großer Spannungsteiler für das Mithörsignal eingesetzt (470 kOhm zu 2,5 kOhm Einstellregler). Peter, wenn möglich, dann gib bitte ein paar Pegelwerte für die Baugruppen an, damit man ein Gefühl dafür bekommt, ob der eigene Aufbau so funktioniert, wie es von der Konstruktion her geplant ist - das würde , zumindest denen die einen Oszi haben, die Arbeit etwas erleichtern.

Nun muss ich aber zugeben, mich doch nicht ganz an das Original zu halten: Dort wo es geht, setze ich SMD Bauteile ein, zum Beispiel dort, wo stehende Bauteile eingesetzt werden sollen. Bei den Widerständen und den Vielschichtkondensatoren passt die Bauform 1206 ganz ideal auf die Lötaugen. Wo es zum Löten wegen benachbarter Teile zu eng wird, kann man auf die Lötseite ausweichen.
Aber das ist eine persönlich Marotte, und für die Funktion des Hobos nicht nötig - die mitgelieferten Teile gehen ebenso gut!

Ein wirklich gelungener Bausatz, macht immer mehr Freude den Hobo wachsen zu sehen!

73 de Dietmar, DL2BZE

Hobo Teil III

Lagebericht aus der Hobo „BZE“- Geburtsklinik: Der BG5 fehlen noch die zu wickelnden Spulen (ungeliebte Tätigkeit) ansonsten ist auch BG8 fertig.

Auf den Bildern sieht man recht gut, wie meine SMD - Versionen assehen. Teilweise sind die Bauteile auf die Lötseite verfrachtet.

Einige kleine Ergänzungen zu den bisherigen Korrekturen:
Seite 46 unterster Abschnitt: Etwas verwirrend, aber Transistoren im TO92 Gehäuse sind eigentlich keine Kleinleistunstransistoren, verwirrt eher ganz normale Transistoren im Plastikgehäuse.

Mein privater Tipp zum Einlöten der Quarze (Seite 45): Wenn Drahtschnipsel als Abstandshalter verwendet werden, kann es passieren, dass der Draht wenn er am Quarzbein anliegt, mit angelötet wird (Kapilarwirkung). Ich empfehle einen kleinen Pappstreifen zu verwenden, der für die Lötanschlüsse entweder mittig an der Stirnseite längst, oder an der Breitseite 2 x kurz im Anschlussabstand, eingeschnitten wird. Eventuell ist das "Tool" auf dem Bild zu erkennen.
In meine Bausatztüte hatte sich ein Kern aus dem falschen Material (vermutlich "77er" statt "43er"Augenzwinkern eingeschlichen. Ein Merkmal des 77er ist, dass es einige 100 Ohm Widerstandswert hat und etwas heller und matter als das glänzende und tief schwarzes 43er Material ist. Peter bestätigte mir, dass man es dennoch einsetzen kann, wir brauchen an der Stelle einen Breitbandübertrager, das Material muss also keine besondere Güte aufweisen.cool

In der Beschreibung fehlt der Hinweis, die Quarzgehäuse über einen kleinen Draht mit der Masse zu verlöten. Das verbessert die Weitabselektion des Filters und vermeidet kapazitive Kopplungen. Beim Löten auf der Quarzoberseite aber Vorsicht walten lassen, nicht zu lange die Hitze einwirken lassen!. Auf den Bildern in der Baumappe ist gut zu erkenn, wie Peter das gemacht hat.
Meine Quarze waren auf den Bildern noch nicht geerdet.

Fröhliches Löten und 73 de Dietmar, DL2BZE

Hobo Teil IV

Euphoria, mein Hobo kann schon hören,

die BG 6 (ZF-Verstärker mit Produktdetektor) ist bestückt. Das ist alles wirklich nur eine Fleißarbeit und Frage der Geduld! Die Spulen hatte ich wieder vorher ausgemessen. Die Überraschung: Eingeschalten und lief. Zunge raus Das hat man sehr selten. Normalerweise sucht man nach dem Aufbau immer seine selber eingebauten Fehler cool

Anbei einige Fotos von meiner SMD – Version.
In der Pack- und Inventurliste habe ich nur eine kleine Ungereimtheit gefunden: Für die BG6 sind bei den Widerständen 2 Stück 2,2 kOhm aufgelistet, einer wird aber nur benötigt, die Stückliste kenn auch nur den R3 mit 2,2 kOhm.

Zum Testen habe ich mal einen Signalgenerator an Pin 1 und Masse der Baugruppe 6 eingespeist. Ein Signal von unter 1 µV ist deutlich zu demodulieren. Der Abgleich der Neosid Filter ist nach Gehör sehr gut möglich, da es jeweils ein ausgeprägtes aber unkritisches Maximum gibt. Ich musste meine auf 3 µH voreingestellten Kerne noch ein Stück reindrehen. Mit dem P1 kann die Verstärkung etwas nachgestellt werden. In Mittelstellung hat man eine ausreichende Verstärkung. Im Kopfhörer kann durch P1 zwischen fast rauschfreiem NF Signal und deutlichem ZF – Rauschen geregelt werden. P2 auf der BFO Baugruppe (BG5) sollte etwa in Mittelstellung stehen.

Heute hatte mich Dieter, DL2BQD, kurz besucht, um mal einen „Blick“ auf eine Hobo Geburt zu erhaschen. Was gibt es schöneres, als leuchtende Bastleraugen… Freude

Er würde den Hobo in die gleiche Kategorie wie den K2, den er ja aufgebaut hat, einordnen.

73 in alle Hobo - Werkstätten de Dietmar.

Hobo Teil V

Hallo Hobo Freunde,
nun kann ich die Fertigstellung von BG7 vermelden. Auch hier gab es weder Klippen noch Probleme.
Lediglich ein Hinweis sei gegeben: Die Elkos können, wenn sie nicht kurz genug eingelötet werden, an das Weißblechgehäuse anstoßen. Daher habe ich eine etwas kleinere Bauform (Tantalelkos, wäre aber nicht nötig) mit 10 V Spannungsfestigkeit gewählt. Man könnte die Elkos auch zur Seite gekippt einlöten, die etwas längeren Anschlüsse sollten nicht stören.

Ein kleiner Tipp zur Nachbehandlung der Baugruppen: Wer Wert auf die Optik legt und wen die Verunreinigungen durch verbrannte Kolophoniumrester stören, sollte die Baugruppen mit Spiritus, oder noch besser mit dem Leiterplattenreiniger den es beispielsweise bei R zu kaufen gibt, abbürsten.Freude

Auch in der BG7 habe ich viele Teile durch SMD Varianten ersetzt. An den meisten Stellen ist auch die Baugröße 0805 (wie bei mir C6 und C10) verwendbar. Für R4 habe ich einen liegenden Miniaturwiderstand eingesetzt.

Nochmals der Hinweis: Die mitgelieferten Bauteile sind von ausgezeichneter Qualität und sind daher ebensogut verwendbar! SMD zu verwenden hat zwar seine Vorteile, ist aber nicht jedermanns Sache.

An dieser Stelle möchte ich auch einmal die super Qualität der Leiterplatten hervorheben! Die Lötstoppmaske ist äußerst stabil und die Verzinnung macht das Bestücken zu einem Genuß! fröhlich

73 de Dietmar, DL2BZE

Weiter mit Teil 6 des Bauberichtes

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